Internationales Usher Syndrom Symposium, 19.-21. Juli 2018 in Mainz, Deutschland

 

19.-20. Juli 2018: 2-tägiges wissenschaftliches Usher Syndrom Symposium und

21. Juli 2018: 1-tägiges Patientensymposium

 

Im Fokus stehen der aktuelle Forschungsstand und die Therapieentwicklung für Usher Syndrom. Die Auswirkungen von Taubblindheit sind trotz vieler Initiativen und Aktivitäten im deutschsprachigen Raum immer noch weitgehend unbekannt.

 

Am wissenschaftlichen Symposium vom 19.07.-20.07.2018 werden Expert_innen aus den USA, Frankreich, den Niederlanden, Italien, Spanien und Schweden teilnehmen. Diese forschen aktuell oder zukünftig aus einer grundlagenwissenschaftlichen oder klinischen Perspektive und mit einem besonderen Blick auf die Entwicklung von Therapieansätzen am Usher Syndrom. Es gibt eine Besonderheit: Nachwuchswissenschaftler_innen werden als eigene Zielgruppe in Form von Vorträgen und Poster Sessions eingebunden, um sie für das Thema Neurosensorik und Usher Syndrom zu begeistern.

 

Anschließend wird am 21.07.2018 ein internationales Patientensymposium stattfinden, um einen Wissenstransfer von der Wissenschaft und Forschung zu den Betroffeneihren Familien und Interessierten sicherzustellen. Aufbauend auf den Übersichtsvorträgen sind weitere Fachvorträge zur aktuellen und zukünftigen Hilfsmittelversorgung, psychosozialen Aspekten und interdisziplinären Versorgungsfragen vorgesehen.

 

Hierzu werden erfahrene und etablierte Wissenschaftler_innen die Vorträge des wissenschaftlichen Symposiums zusammenfassen und in laienverständlicher Form vortragen. Höhepunkt des Patientensymposiums soll eine Podiumsdiskussion sein, die aktuelle Entwicklungen nochmals thematisiert. Hier sollen verschiedene Perspektiven von Fachleuten und Betroffenen zusammengebracht werden, um einen Austausch zu schaffen.

 

Parallel zu den Vorträgen und der Podiumsdiskussion wird es auch eine Ausstellung von Dienstleistern und Hilfsmittelfirmen geben. Aktuelle Trends auf dem Gebiet innovativer Dienstleistungen und Produkte für Betroffene werden im Rahmen von „Inclusion through Innovation“ als Kurzpräsentationen vorgestellt.

 

Angestrebt wird, möglichst allen Teilnehmer_innen unabhängig von der jeweils bevorzugten Kommunikationsform (z.B. Gebärdensprache, taktiles Gebärden, Lormen) einen barrierefreien Raum für den Dialog mit Fachleuten und untereinander zu geben. FM-Anlagen werden ebenfalls zur Verfügung stehen.

 

Eine für alle offene Rheinschifffahrt von Mainz nach St. Goar bis zur Lorely am Abend des 20. Juli 2018 stellt einen weiteren Höhepunkt dar, weil hier alle Teilnehmer_innen in einer entspannten Atmosphäre teilnehmen können.

 

Sprache des Symposiums ist Englisch. Für das internationale Patientensymposium wird eine Sprachdolmetschung ins Deutsche angestrebt.

Das Progamm ist hier in englischer Sprache hinterlegt. Auch die Anmeldung ist bereits möglich, Informationen finden sich hier.

 

Veranstaltungsort:

Das Atrium Hotel in Mainz: Ein 4-Sterne-Hotel in toller Lage mit Haupthaus und Nebengebäuden. Es liegt etwas außerhalb, ist aber mit dem ÖPV gut zu erreichen.

 

Eine Reihe an Übernachtungsmöglichkeiten sind hier aufgeführt und können über das Hotelbuchungssystem mit besonderen Rabatten für Teilnehmer_innen des internationalen Symposiums hier gebucht werden.

Spenden: IBAN: AT81 1200 0100 1826 9877, BIC: BKAUATWW, UniCredit Bank Austria